Alles rund um Suchmaschinen und was man mit ihnen anstellen kann
25 Mrz
Das WordPress-Plugin zum Maskieren von Links kommt jetzt deutlich komfortabler und mit einigen kleinen Bugfixes.
Hier gehts zum Download:
Links maskieren in WordPress (Link301Redirect.zip)
Die Handhabung ist einfach:
Im Administrationsinterface können Keywords und zugehörige Links festgelegt werden, beispielsweise keyword “amazon” mit dem Link aufs Amazon Partnerprogramm.
Die Verlinkung im Beitrag muß dann so aussehen: http://www.seo-und-sem.de/outgoing/click.php?goto=amazon
Und schon hat man einen maskieren Affiliate-Link, der nicht zur Abwertung in Suchmaschinen führt.
Das Plugin ist sicher nicht perfekt und funktioniert vielleicht auch nicht bei jedem, für Vorschläge oder Anregungen bin ich dankbar.
25 Mrz
Was ist die einfachste Methode schnell hoch in den Suchergebnissen aufzutauchen? Richtig: Guter und wirklich uniquer Content. Bestes Beispiel sind die Seiten, die sich mit dem Eee PC von ASUS beschäftigen. Nachdem so ein Teil mittlerweile auch bei mir Einzug gehalten hat und ich die diversen Foren nach Tipps abgrase, fällt mir zunehmend auf wie gut diese gerankt sind.
Wenn man mal nur nach dem (nicht wirklich aussagekräftigen) Pagerank geht, stehen diese Seiten schon ganz gut da: Noch nicht mal im Webarchive gelistet, aber schon einen PR3. Dazu mehrere hundert Backlinks, die sicher kein SEO durch Linktausch oder Kauf aufgebaut hat.
Natürlich reden wir hier nicht von einem schwer umkämpften Markt, der Eee ist zwar populär aber mit diesem Keyword ist es sicher leichter in die Top 10 zu kommen als mit “Kredit” oder “Handy”.
Tja, und was lernen wir jetzt daraus? Das es einfacher ist jetzt Trends zu erkennen und entsprechenden Content online zu stellen als abzuwarten und dann gegen zig andere Seiten konkurrieren zu müssen.
Leichter gesagt als getan
18 Mrz
Web 2.0 Projekte schießen wie Unkraut aus dem Boden, in diesen Online-Communities sollen die Benutzer von den Erfahrungen anderer Benutzer profitieren. Sei es nun beim Linktausch über Social Bookmarking Dienste oder in Communities, die komplette Benutzerprofile untereinander vernetzen.
In jedem Fall werden hier aber detailierte Benutzerinformationen gespeichert, beim Social Bookmarking noch verhältnismässig anonym, da nur Benutzername und Emailadresse hinterlassen werden muß. In einigen Communities sind aber mittlerweile umfassende Informationen zu allen Benutzern gespeichert, das fängt bei der Anschrift an und hört bei Daten zum aktuellen und früheren Arbeitgebern noch lange nicht auf. Auch die Zugehörigkeit zu bestimmten Interessengruppen ist ersichtlich. All diese Daten werden freiwillig vom Benutzer eingegeben, allerdings sind sich viele nicht darüber bewußt, wie öffentlich ihre Daten in einigen Communities zugänglich sind.
Beispielsweise werden Informationen über neue Kontakte, die der Benutzer im Netzwerk geknüpft hat, öffentlich gemacht. Man stelle sich nun vor, daß der Benutzer einen Bekannten bei einem Konkurrenzunternehmen hat, diesen als neuen Kontakt angibt und sein Arbeitgeber dies sehen kann. Sicher läßt sich das klären, aber ohne den Web 2.0 Gedanken wäre diese Information da geblieben, wo sie hingehört: Beim jeweiligen Benutzer.
Auch Gruppenzugehörigkeiten und neue Interessen werden für alle Benutzer einsehbar, solange man sich auf geschäftliches beschränkt und nachdenkt, bevor man sich einer Gruppe anschließt, mag das in Ordnung sein. Sobald aber hier beim Mitarbeiter einer Mobilfunkfirma die “Handymastengegner München Ost” auftauchen…….
Das schlimmste ist, daß die Freigabe dieser Informationen standardmäßig eingestellt ist und explizit in den Optionen abgestellt werden muß.
Ich verzichte hier bewußt darauf Namen zu nennen, da sich wohl jeder denken kann, welche Web 2.0 Projekte gemeint sind.
Ich denke, daß Web 2.0 sicher viele Vorteile bringt, allerdings sollte man sich besser den je überlegen, welche Daten man bereit ist preiszugeben. Wer im richtigen Leben nicht in jeder Situation zu etwas stehen kann, sollte sich auch in einer Web 2.0 Community besser nicht dazu bekennen.
Auch die angestrebte Informationssuche über Web 2.0 wird datenschutztechnisch keinesfalls unbedenklich. Darüber könnte der Betreiber der Community komplette Bewegungsprofile eines Benutzers im Internet erstellen. Auch wenn diese noch so anonymisiert werden, bleibt immer noch das Risiko, daß die Daten im Hintergrund gespeichert und für andere Zwecke verwendet werden.
Datenschutz und Privatsphäre werden umso wichtiger, je mehr Benutzerdaten und Verknüpfungen gesammelt und erstellt werden. Dessen sollte sich jeder bewußt sein und Web 2.0 Angebote nicht nur anhand der Möglichkeiten beurteilen, die sie bieten, sondern auch anhand der Datenschutzrichtlinien, die sie vertreten.
9 Mrz
WordPress macht es bereits relativ einfach, Seiten zu erstellen, die von Suchmaschinen schnell gefunden und gut indiziert werden können. Das liegt nicht zuletzt an den Templates, die sich strikt an HTML-Standards halten.
Trotzdem gibt es einige Dinge die man über Plugins noch ändern sollte:
Damit auch andere etwas vom optimierten Wordpress-Blog haben, sollte man das Plugin NoFollow Free einsetzen, welches das Nofollow-Tag bei Links entfernt (konfigurierbar ob bei Beiträgen, Kommentaren etc.)
Damit hat man bereits die halbe Miete, als sinnvoll erweist sich auch die Nutzung von Pingdiensten, die bei jedem neuen Beitrag verständigt werden. Deutschsprachige Blogger sollten sich auf ebensolche Dienste beschränken, als Vorschlag würde ich diese hier nehmen:
http://xmlrpc.bloggernetz.de/RPC2
http://ping.wordblog.de/
http://ping.feedburner.com/
http://rpc.technorati.com/rpc/ping
http://api.my.yahoo.com/RPC2
http://blogsearch.google.com/ping/RPC2
Damit sollte dem Blog und der Positionierung in Suchmaschinen nichts mehr im Wege stehen, sofern natürlich auch noch guter Content dazukommt.