Die von ehemaligen IBM- und Google-Mitarbeitern entwickelte Suchmaschine Cuil soll Benutzern mit 121 Milliarden erfaßten Seiten, einer Kategorisierung und dem Versuch den Inhalt gespiderter Seiten in einen Kontext zu bringen mehr Komfort beim Suchen im Netz ermöglichen.

Die ersten Ergebnisse sind aber doch eher ernüchternd, auf die Sprache des Benutzers wird anscheinend noch gar nicht eingegangen und auch die Suchergebnisse sind nicht immer passend zum Suchbegriff. Ob es wirklich sinnvoll ist bis zu 3 mal mehr Webseiten zu spidern als jede andere Suchmaschine (laut eigenen Angaben) bleibt dahingestellt, wenn man dann nicht das findet, wonach man sucht…

Sicher steckt hier noch einiges an Potential, vielleicht war es für den öffentlichen Start auch noch etwas zu früh. Was man auch daran sieht, daß die Server von Cuil seit der Ankündigung (beispielsweise bei Golem.de) öfter mal in die Knie gegangen sind.

Auf jeden Fall macht es im Moment wohl noch keinen Sinn seine Seite für den Spider von Cuil zu optimieren ;-)