Alles rund um Suchmaschinen und was man mit ihnen anstellen kann
18 Mrz
Nach einiger Auseinandersetzung mit Twitter bin ich nun wirklich zu dem Schluß gekommen, daß es vielleicht für Marketingmaßnahmen eine ganz nette Sache sein mag, daß ich aber nie meine privaten Gedanken auf Twitter posten würde. Wohin ein allzu freizügiger Umgang mit solchen Äußerungen führen kann zeigt diese Story bei golem.de.
Man sollte sich also genau überlegen, was man so twittert, genau wie bei Blog- und Foreneinträgen gibt es hier keine absolute Anonymität und man kann nie sicher sein, wer sonst noch mitliest.
Schon komisch, in Deutschland macht man sich Sorgen über Datenschutz und Vorratsdatenspeicherung, derweil twittern Millionen Menschen fröhlich Ihre intimen Details. Sicher interessiert es keinen, daß Susis Hamster grad im Käfig verrückt spielt… Wer aber täglich einen Dienst wie Twitter nutzt denkt früher oder später nicht mehr über den Inhalt seiner Tweets nach und postet auch mal Dinge, die nicht für die Öffentlichkeit gedacht sind.
Ein interessanter Eintrag findet sich auch im Blog der taz, eigentlich sind wir durch Web 2.0 Dienste bereits auf dem besten Weg zum gläsernen Menschen, dank des Hypes der darum entstanden ist fällt das aber fast keinem mehr auf.
Früher war man eben nicht erreichbar, heute wird vor dem Besuch des stillen Örtchens erst mal ein Post abgesetzt, der etwa den selben Gehalt an Sinn hat wie das anschließend folgende Ausscheidungsprodukt.
Im Umgang mit den neuen Möglichkeiten sollte man meiner Meinung nach doch etwas Vorsicht walten lassen und nicht jedem Einblick in sein Seelenleben gewähren. Sicher kann man bei Twitter & Co noch entscheiden was man der Öffentlichkeit zugänglich macht, der Schritt zum gläsernen Menschen ist aber in jedem Fall getan.
5 Kommentare for "Twitter und die Nebenwirkungen"
Ich hab gerade erst neu angefangen zu twittern.
Job weg wegen Twitter?…
Ein unbedachter Tweet könnte einen Amerikaner seinen neuen Job bei Cisco gekostet haben. Er Twitterte für die Öffentlichkeit sichtbar
Cisco hat mir gerade einen Job angeboten! Jetzt muss ich den Nutzen eines dicken Gehaltsschecks dageg…
Ich habe mich auch einmal zu Testzwecken bei Twitter angemeldet und meinen Account auch heute gleich wieder gelöscht. Mich hat eigentlich nur interessiert, was daran so besonders ist, dass es sich so einer Beliebtheit erfreut. Wie schon in dem Artikel, finde ich den Informationsgehalt von “Kann meinen Finger bis Anschlag in die Nase stecken!” bei gleich Null. Leider finde ich zu wenig wirklich nützliche Informationen. Ich glaube ich habe die falschen Freunde… habe keinen von denen in Twitter gefunden. Liegt wohl daran, dass sie was besseres zu tun haben
Aber wem es Spaß macht… warum auch nicht?! Auf jeden Fall stimme ich zu, dass die Verantwortung der eigenen Äusserungen gegenüber Anderen, vielen Menschen nicht mehr bewußt ist. Besonders heutzutage sollte man beachten: “Erst denken, dann schreiben!”
Viele Grüße
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[...] schon Gedanken gemacht ob es für sie Sinn machen würde zu Twittern und diese auch in Blogposts nieder geschrieben. Ich persönlich hatte am anfang auch extreme Vorbehalte gegenüber Twitter. Was soll [...]
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