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	<title>SEO und SEM &#187; Datenschutz</title>
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	<description>Alles rund um Suchmaschinen und was man mit ihnen anstellen kann</description>
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		<title>Du bist Terrorist</title>
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		<pubDate>Wed, 20 May 2009 19:03:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SEO und SEM</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestrojaner]]></category>
		<category><![CDATA[Vorratsdatenspeicherung]]></category>

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		<description><![CDATA[Obs zum Lachen oder Weinen ist mag jeder selbst entscheiden, mit den Themen Vorratsdatenspeicherung und Bundestrojaner setzt sich die Seite DuBistTerrorist.de auseinander, durchaus gelungen und mit einer Anlehnung an die &#8220;Du bist Deutschland&#8221; Kampagne. Schön gemacht und hoffentlich für viele ein Wachrüttler um sich mit Themen wie Vorratsdatenspeicherung auseinanderzusetzen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Obs zum Lachen oder Weinen ist mag jeder selbst entscheiden, mit den Themen Vorratsdatenspeicherung und Bundestrojaner setzt sich die Seite <a href="http://www.dubistterrorist.de/" target="_blank">DuBistTerrorist.de</a> auseinander, durchaus gelungen und mit einer Anlehnung an die &#8220;Du bist Deutschland&#8221; Kampagne.</p>
<p>Schön gemacht und hoffentlich für viele ein Wachrüttler um sich mit Themen wie Vorratsdatenspeicherung auseinanderzusetzen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Twitter und die Nebenwirkungen</title>
		<link>http://www.seo-und-sem.de/2009/03/18/twitter-und-die-nebenwirkungen/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Mar 2009 17:12:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SEO und SEM</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Vorratsdatenspeicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach einiger Auseinandersetzung mit Twitter bin ich nun wirklich zu dem Schluß gekommen, daß es vielleicht für Marketingmaßnahmen eine ganz nette Sache sein mag, daß ich aber nie meine privaten Gedanken auf Twitter posten würde. Wohin ein allzu freizügiger Umgang mit solchen Äußerungen führen kann zeigt diese Story bei golem.de. Man sollte sich also genau [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach einiger Auseinandersetzung mit Twitter bin ich nun wirklich zu dem Schluß gekommen, daß es vielleicht für Marketingmaßnahmen eine ganz nette Sache sein mag, daß ich aber nie meine privaten Gedanken auf Twitter posten würde. Wohin ein allzu freizügiger Umgang mit solchen Äußerungen führen kann zeigt diese Story bei <a href="http://www.golem.de/0903/65994.html" target="_blank">golem.de</a>.</p>
<p>Man sollte sich also genau überlegen, was man so twittert, genau wie bei Blog- und Foreneinträgen gibt es hier keine absolute Anonymität und man kann nie sicher sein, wer sonst noch mitliest.</p>
<p>Schon komisch, in Deutschland macht man sich Sorgen über Datenschutz und Vorratsdatenspeicherung, derweil twittern Millionen Menschen fröhlich Ihre intimen Details. Sicher interessiert es keinen, daß Susis Hamster grad im Käfig verrückt spielt&#8230; Wer aber täglich einen Dienst wie Twitter nutzt denkt früher oder später nicht mehr über den Inhalt seiner Tweets nach und postet auch mal Dinge, die nicht für die Öffentlichkeit gedacht sind.</p>
<p>Ein interessanter Eintrag findet sich auch im <a href="http://blogs.taz.de/ctrl/2008/09/10/zukunft_ohne_datenschutz/" target="_blank">Blog der taz</a>, eigentlich sind wir durch Web 2.0 Dienste bereits auf dem besten Weg zum gläsernen Menschen, dank des Hypes der darum entstanden ist fällt das aber fast keinem mehr auf.</p>
<p>Früher war man eben nicht erreichbar, heute wird vor dem Besuch des stillen Örtchens erst mal ein Post abgesetzt, der etwa den selben Gehalt an Sinn hat wie das anschließend folgende Ausscheidungsprodukt.</p>
<p>Im Umgang mit den neuen Möglichkeiten sollte man meiner Meinung nach doch etwas Vorsicht walten lassen und nicht jedem Einblick in sein Seelenleben gewähren. Sicher kann man bei Twitter &amp; Co noch entscheiden was man der Öffentlichkeit zugänglich macht, der Schritt zum gläsernen Menschen ist aber in jedem Fall getan.</p>
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		<title>Onlinedurchsuchung für 57% grundsätzlich in Ordnung</title>
		<link>http://www.seo-und-sem.de/2008/11/24/onlinedurchsuchung-fur-57-grundsatzlich-in-ordnung/</link>
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		<pubDate>Mon, 24 Nov 2008 07:00:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SEO und SEM</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestrojaner]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Durchsuchung]]></category>

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		<description><![CDATA[Laut diesem Bericht bei golem.de und einer vorangegangenen Umfrage des ZDF-Politbarometers sind 57% der Deutschen grundsätzlich mit einer geheimen Onlinedurchsuchung einverstanden, natürlich nicht auf dem eigenen heimischen PC aber der Bundestrojaner wird als &#8220;grundsätzlich richtiges&#8221; Mittel angesehen. Dabei ist sogar unter den Befürwortern der Online-Durchsuchung nicht klar, ob diese nur auf richterlichen Beschluß oder auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Laut diesem Bericht bei <a href="http://www.golem.de/0811/63715.html" target="_blank">golem.de</a> und einer vorangegangenen Umfrage des ZDF-Politbarometers sind 57% der Deutschen grundsätzlich mit einer geheimen Onlinedurchsuchung einverstanden, natürlich nicht auf dem eigenen heimischen PC aber der Bundestrojaner wird als &#8220;grundsätzlich richtiges&#8221; Mittel angesehen.</p>
<p>Dabei ist sogar unter den Befürwortern der Online-Durchsuchung nicht klar, ob diese nur auf richterlichen Beschluß oder auch ohne entsprechende Kontrolle möglich sein soll. In welchen Fällen eine Online-Durchsuchung als legitimes Mittel eingesetzt werden soll, bleibt also momentan noch offen. Natürlich werden als Beispiele immer nur die Extremfälle angeführt, in denen man die Berechtigung einer solchen Aktion gar nicht in Frage stellen möchte. Daß die Online-Durchsuchung aber auch bei weit weniger schweren Vergehen eingesetzt werden könnte ist durchaus im Rahmen des möglichen.</p>
<p>Sicher haben Tauschbörsennutzer keine Durchsuchung Ihrer Festplatte zu befürchten, oder doch? Natürlich soll die Online-Durchsuchung nur bei schwerwiegenden Straftaten eingesetzt werden, aber ist der Bundestrojaner erst einmal beschlossene Sache, wird sich wohl auch diese Grenze verwischen lassen. Kommt die Online-Durchsuchung ohne richterlichen Beschluß, gleicht das in vielen Fällen einer kompletten Wohnungsdurchsuchung, überlegen Sie mal wie viele persönliche Daten sich auf Ihrem Rechner befinden und wie viele davon nicht für andere Augen bestimmt sind.</p>
<p>Ob der Bundestrojaner nach seinem Einsatz auch wieder entfernt wird, oder als Schwachstelle auf dem System bleibt und künftigen Angreifern als Zugang dient?</p>
<p>Ob jemand der wirklich etwas zu verbergen hat keine Mittel und Wege finden wird, seinen PC vor dem Zugriff durch die Online-Durchsuchung zu schützen? Die Möglichkeiten dazu sind vielfältig, vom Einsatz exotischer Betriebssysteme angefangen bis zu komplexer Verschlüsselungssoftware, Proxy-Netzwerken oder einfach die Trennung des Rechners vom Internet.</p>
<p>Wir sehen hier also einem Wettrüsten entgegen, die Online-Durchsuchung wird nur in wenigen Fällen erfolgreich möglich sein, wenn sich erst einmal entsprechende Schutzmaßnahmen etabliert haben.</p>
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		<title>Schleswig-Holstein gegen Google &#8211; Runde 2</title>
		<link>http://www.seo-und-sem.de/2008/09/29/schleswig-holstein-gegen-google-runde-2/</link>
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		<pubDate>Mon, 29 Sep 2008 17:11:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SEO und SEM</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Street View]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht nur Google Analytics ist den Datenschützern in Schleswig-Holstein ein Dorn im Auge, jetzt rückt das Street View-Projekt in den Fokus der Aufmerksamkeit, wie man hier bei Heise nachlesen kann. Mit Street View will Google die bestehenden Maps und Earth Dienste erweitern und auch Ansichten vom Boden aus bieten. Datenschützern ist dies ein Dorn im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht nur Google Analytics ist den Datenschützern in Schleswig-Holstein ein Dorn im Auge, jetzt rückt das Street View-Projekt in den Fokus der Aufmerksamkeit, wie man <a href="http://www.heise.de/newsticker/Kieler-Landtag-unterstuetzt-kommunalen-Widerstand-gegen-Googles-Street-View--/meldung/116657" target="_blank">hier bei Heise</a> nachlesen kann.</p>
<p>Mit Street View will Google die bestehenden Maps und Earth Dienste erweitern und auch Ansichten vom Boden aus bieten. Datenschützern ist dies ein Dorn im Auge, da ja dabei auch Personen und Lebensumstände dokumentiert werden. Zwar sollen in Street View alle Gesichter und bspw. Kfz-Kennzeichen unkenntlich gemacht werden, der Müllberg im Vorgarten wird aber trotzdem sichtbar bleiben.</p>
<p>Die rechtliche Lage scheint klärungsbedürftig, trotzdem dürfte Google sich auf sicherem Terrain bewegen, sind doch Panoramaaufnahmen bei denen Personen nur Beiwerk sind generell kein Problem. Sonst hätten wohl zahlreiche Touristen und <a href="http://www.urlaub-reise.eu" target="_blank">Reise</a>-Blogs ein großes Problem mit den Datenschützern.</p>
<p>Ob man unbedingt seinen Vorgarten auf Google Maps oder Earth zu Gesicht bekommen möchte? Andererseits muß man sich auch fragen, wen diese Daten interessieren&#8230; Vielleicht jemanden der plant in das Viertel umzuziehen, aber der würde sich heute dann eben ein Bild vor Ort machen. Für alle anderen wird Street View eine nette Spielerei, aber mehr auch nicht&#8230;.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Web 2.0 und die Privatsphäre</title>
		<link>http://www.seo-und-sem.de/2008/03/18/web-20-und-die-privatsphare/</link>
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		<pubDate>Tue, 18 Mar 2008 07:37:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SEO und SEM</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Web 2.0 Projekte schießen wie Unkraut aus dem Boden, in diesen Online-Communities sollen die Benutzer von den Erfahrungen anderer Benutzer profitieren. Sei es nun beim Linktausch über Social Bookmarking Dienste oder in Communities, die komplette Benutzerprofile untereinander vernetzen. In jedem Fall werden hier aber detailierte Benutzerinformationen gespeichert, beim Social Bookmarking noch verhältnismässig anonym, da nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Web 2.0 Projekte schießen wie Unkraut aus dem Boden, in diesen Online-Communities sollen die Benutzer von den Erfahrungen anderer Benutzer profitieren. Sei es nun beim Linktausch über Social Bookmarking Dienste oder in Communities, die komplette Benutzerprofile untereinander vernetzen.</p>
<p>In jedem Fall werden hier aber detailierte Benutzerinformationen gespeichert, beim Social Bookmarking noch verhältnismässig anonym, da nur Benutzername und Emailadresse hinterlassen werden muß. In einigen Communities sind aber mittlerweile umfassende Informationen zu allen Benutzern gespeichert, das fängt bei der Anschrift an und hört bei Daten zum aktuellen und früheren Arbeitgebern noch lange nicht auf. Auch die Zugehörigkeit zu bestimmten Interessengruppen ist ersichtlich. All diese Daten werden freiwillig vom Benutzer eingegeben, allerdings sind sich viele nicht darüber bewußt, wie öffentlich ihre Daten in einigen Communities zugänglich sind.</p>
<p>Beispielsweise werden Informationen über neue Kontakte, die der Benutzer im Netzwerk geknüpft hat, öffentlich gemacht. Man stelle sich nun vor, daß der Benutzer einen Bekannten bei einem Konkurrenzunternehmen hat, diesen als neuen Kontakt angibt und sein Arbeitgeber dies sehen kann. Sicher läßt sich das klären, aber ohne den Web 2.0 Gedanken wäre diese Information da geblieben, wo sie hingehört: Beim jeweiligen Benutzer.</p>
<p>Auch Gruppenzugehörigkeiten und neue Interessen werden für alle Benutzer einsehbar, solange man sich auf geschäftliches beschränkt und nachdenkt, bevor man sich einer Gruppe anschließt, mag das in Ordnung sein. Sobald aber hier beim Mitarbeiter einer Mobilfunkfirma die &#8220;Handymastengegner München Ost&#8221; auftauchen&#8230;&#8230;.</p>
<p>Das schlimmste ist, daß die Freigabe dieser Informationen standardmäßig eingestellt ist und explizit in den Optionen abgestellt werden muß.</p>
<p>Ich verzichte hier bewußt darauf Namen zu nennen, da sich wohl jeder denken kann, welche Web 2.0 Projekte gemeint sind.</p>
<p>Ich denke, daß Web 2.0 sicher viele Vorteile bringt, allerdings sollte man sich besser den je überlegen, welche Daten man bereit ist preiszugeben. Wer im richtigen Leben nicht in jeder Situation zu etwas stehen kann, sollte sich auch in einer Web 2.0 Community besser nicht dazu bekennen.</p>
<p>Auch die angestrebte <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/102713" target="_blank">Informationssuche über Web 2.0</a> wird datenschutztechnisch keinesfalls unbedenklich. Darüber könnte der Betreiber der Community komplette Bewegungsprofile eines Benutzers im Internet erstellen. Auch wenn diese noch so anonymisiert werden, bleibt immer noch das Risiko, daß die Daten im Hintergrund gespeichert und für andere Zwecke verwendet werden.</p>
<p>Datenschutz und Privatsphäre werden umso wichtiger, je mehr Benutzerdaten und Verknüpfungen gesammelt und erstellt werden. Dessen sollte sich jeder bewußt sein und Web 2.0 Angebote nicht nur anhand der Möglichkeiten beurteilen, die sie bieten, sondern auch anhand der Datenschutzrichtlinien, die sie vertreten.</p>
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		<title>IP-Adressen in Werbung und die Vorratsdatenspeicherung</title>
		<link>http://www.seo-und-sem.de/2008/01/18/ip-adressen-in-werbung-und-die-vorratsdatenspeicherung/</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Jan 2008 07:38:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SEO und SEM</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Europa-Parlament beschäftigt sich zur Zeit mit dem Thema Datenschutz im Bezug auf IP-Adressen. Im Visier stehen Google und Doubleclick, letztendlich aber alle Firmen, die ihr Geld mit dem Internet verdienen. IP-Adressen als persönliche Daten mit Name, Anschrift und Geburtsdatum gleichzustellen schießt aber eindeutig über das Ziel hinaus, immerhin ist es für eine Firma im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Europa-Parlament beschäftigt sich zur Zeit mit dem Thema Datenschutz im Bezug auf IP-Adressen. Im Visier stehen Google und Doubleclick, letztendlich aber alle Firmen, die ihr Geld mit dem Internet verdienen.</p>
<p>IP-Adressen als persönliche Daten mit Name, Anschrift und Geburtsdatum gleichzustellen schießt aber eindeutig über das Ziel hinaus, immerhin ist es für eine Firma im Normalfall nicht möglich per Anfrage an den Internetprovider den Inhaber der IP-Adresse zum Zeitpunkt XY herauszufinden. Somit ist anhand der IP kaum eine eindeutige Zuordnung des Benutzers möglich, vor allem wenn dieser keine statische IP-Adresse verwendet. Mehr Informationen gibt es in diesem <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/102173" target="_blank">Artikel bei Heise</a>.</p>
<p>Bedenklicher ist da schon, daß anscheinend der Algorithmus des Spamfilters bei einigen Anbietern auch nach Schlüsselwörtern für Werbung sucht. Schön, wenn man dann neben seiner Viagra-Mail noch das Banner einer Online-Apotheke eingeblendet bekommt <img src='http://www.seo-und-sem.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .<br />
Mir stellt sich die Frage, ob das wirklich alles so dramatisch ist, seien wir mal ehrlich: Die meisten Emails enthalten belangloses Zeug und sensible Informationen sollte man sowieso in jedem Fall verschlüsseln. Zudem liest ja hier kein Mensch mit, sondern eine Software, die kaum interessieren wird, wie es Tante Gerda geht oder ob die Eroberung von letzter Nacht zum Frühstück geblieben ist. Aber warum sollte man diese Machenschaften tolerieren? Weil sonst kostenlose Angebote nicht mehr möglich sein werden.</p>
<p>Wie finanziert sich wohl ein Freemaildienst, der seinen Benutzern gigabyteweise Speicher zur Verfügung stellt? Wie bezahlt eine Community die Kosten für den Server? Wie entstehen immer wieder neue Dienste, die kostenlose Leistungen für jeden anbieten?<br />
Richtig! Durch Werbung. Ich persönlich möchte nicht in den sauren Apfel beißen und für jede Leistung im Internet die Kreditkarte zücken, lieber gehe ich mit meinen persönlichen Daten etwas vorsichtiger um. Hier ist eben Eigenverantwortung gefragt, etwas das viele Menschen im Zeitalter der Überreglementierung leider verlernt zu haben scheinen.</p>
<p>Auch frage ich mich, wie diese plötzliche Angst um die persönlichen Daten der Bürger mit der für 2008 geplanten <a href="http://www.vorratsdatenspeicherung.de/" target="_blank">Vorratsdatenspeicherung</a> vereinbar sind. Es macht mir wesentlich mehr Kopfzerbrechen, wenn all meine Telefonate, Emails und Internetverbindungen mitprotokolliert werden sollen und ich keine Möglichkeit mehr habe, dem auszuweichen.<br />
Ob ein Vermarkter nun weiß, daß ich mit der IP-Adresse xxx.xxx.xxx.xxx am 3. Januar 2008 um 23:34 einen einschlägigen Film beim Erotikversand bestellt habe und mir darauf hin verstärkt entsprechende Banner präsentiert&#8230; naja, kann man mit leben. Auch wenn neben meiner Email an eine Gartenzeitschrift eine Baumarktwerbung eingeblendet wird&#8230; Sicher werden hier auch Daten gesammelt, die zu einem Profil werden können, aber wenn ich mir ansehe mit welcher Emsigkeit wir Deutschen Fragebögen im Netz ausfüllen, werden das die meisten wohl hinnehmen. Zudem hat man ja auch was davon, in Form kostenloser Dienste.</p>
<p>Anders bei der angestrebten Vorratsdatenspeicherung, hier habe ich weder die Wahl, ob ich wirklich online bestellen, diese Information per Mail verschicken oder das Formular ausfüllen will. Hier werden Daten gespeichert, die es ermöglichen, meinen gesamten Tagesablauf zu rekonstruieren. Ahja, früh nochmals emails checken, dann Telefonat mit der Frau, dann eine SMS (was ist denn das für eine Empfängernummer?), nachmittags ein Anruf beim Psychologen (aha), und abends schon wieder 4 Stunden im Internet und die Rufnummer vom Pizzaservice taucht auch verdammt oft auf. Da haben wir ihn als, den potenziell fremdgehenden Internetsüchtigen mit seelischem Knacks und dem Hang zu ungesunder Ernährung.</p>
<p>Und was habe ich davon, achja, besseren Schutz vor Terroranschlägen, weil ja alles mitprotokoliert wird. Viel Glück demjenigen, der bei seiner Interneteinwahl die IP-Adresse bekommt, von der vor wenigen Sekunden noch der Plan für die Übernahme der Weltherrschaft per Email verschickt wurde. Aber wenn die Jungs vom Sondereinsatzkommando erstmal da sind, klärt sich das ja gleich <img src='http://www.seo-und-sem.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
]]></content:encoded>
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