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belboon startet Flash-Tracking

Als Ergänzung zum normalen Cookie-Tracking führt das Affiliate-Netzwerk belboon nun das sogenannte Flash-Tracking ein, dabei wird ein zusätzlicher Cookie gesetzt, der über den Flash-Player gespeichert wird und damit auch unabhängig vom verwendeten Browser ausgelesen werden kann. Ein weiterer Vorteil der Flash-Cookies ist, daß diese bisher nicht blockiert werden und unabhängig von den Datenschutzeinstellungen im Browser akzeptiert werden.

Speziell im Hinblick auf die Private-Browsing Funktionen von neuen Browsern stellt das Flash-Cookie sicher eine gute Alternative zum herkömmlichen Tracking dar. Wieviel User die Private-Browsing Funktionen wirklich nutzen ist natürlich die andere Frage, sicherheitsbewußte User verwenden schon in den aktuellen Browsern Plugins um Ihre Spuren zu verschleiern oder löschen die Cookies regelmäßig. Dem 08/15-User ist die Cookie-Flut meist relativ egal und er wird wahrscheinlich die Private-Browsing Funktionen links liegen lassen.

Den Tod des Affiliate Marketings bedeuten die Private-Browsing Funktionen sicher nicht, zwar ermöglicht der neue IE8 ein effizienteres Verwischen der Spuren im Web, der Ottonormal-User wird diese aber wohl kaum nutzen.

Für Flash-Cookies muß natürlich der Flash-Player beim Benutzer installiert sein, in Zeiten von youtube und Web 2.0 dürfte das aber bei der Mehrzahl der User der Fall sein. Um das Flash-Cookie zu setzen wird kurz eine Zwischenseite eingeblendet, die für den User auch sichtbar ist. Dadurch wird dem Benutzer natürlich auch bewußter, daß er gerade über einen Trackingserver geschoben wird. Ob das negative Auswirkungen haben kann sei dahingestellt.

Mehr zum Thema gibts auch bei Affiliate-Marketing.de.

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  • Wenn sich eine Seite mit einem bestimmtem Thema auseinandersetzt, gute Beiträge verfaßt und häufige Updates bringt kann diese schonmal im Ranking steigen. Speziell bei Fanseiten kann dieser Effekt aber auch nach hinten losgehen, vor allem wenn dahinter nicht ein Hobby-Webmaster steckt, sondern jemand der aus der Seite Profit schlagen will. Dabei sollte es doch eigentlich egal sein ob ein professioneller SEO nun eine Themenseite aufzieht, oder der Fan von nebenan. Wenn die Fanseite im Ranking der Suchmaschinen über dem Anbieter steht ist das sicher schön für den Seitenbetreiber, kann aber auch jede Menge Ärger einbringen, wie der Fall von DSDS-News beweist.

    Ob nun wirklicher Fan oder SEO der aus der Seite Gewinn erzielen möchte, Seitenbetreiber sollten vor solchen Aktionen geschützt werden. Nach über 3 Jahren auf einmal auf Markenrechte zu pochen die vorher nie angemeldet wurden läßt schon darauf deuten, daß die Seite einfach zu erfolgreich war. Auch die Tatsache, daß viele kleinere Blogs zum selben Thema verschont bleiben, spricht für sich. Sicher steckt hinter der Page ein professioneller SEO, ob die Seite aber nur einen kommerziellen Hintergrund verfolgt sei dahingestellt. Immerhin setzt sich der Betreiber ja aktiv mit der Show auseinander und auch einem SEO sollte es erlaubt sein, zu seinen Interessen im Web zu bloggen.

    Das man auf die Idee kommt auf einer gut frequentierten Seite Werbung zu schalten dürfte auch niemanden verwundern, immerhin entstehen dadurch ja auch Kosten in nicht unerheblicher Höhe.

    Mehr Infos zum Thema finden Sich auch beim Basic Thinking Blog.

    AdSense nun in Euro

    Wer AdSense zur Vermarktung seiner Webseite nutzt kann sich freuen, ab sofort kann man sich die Umsätze auch in Euro anzeigen lassen, wie hier im AdSense Blog nachzulesen. Auch golem.de berichtet über die Umstellung.

    Intern läuft AdSense zwar immer noch mit US-Dollar als Verrechnungswährung, allerdings findet die Umrechnung der Umsätze nun nicht mehr erst bei der Auszahlung statt. Täglich werden die Euro-Werte anhand des Vortages-Kurses umgerechnet, das reduziert auch das Risiko von Wechselkursschwankungen. Speziell Publisher die einige Zeit brauchen um die Auszahlungsgrenze zu erreichen, wird das freuen.

    Bei der Kontoführung in Euro ändert sich auch der Minimalbetrag ab dem ausgezahlt wird, waren es bei US-Dollar-Abrechnung bisher 100€, steht man bei Umstellung auf Euro nun bei einem Schwellenwert von 70€.

    Mit der Umstellung von AdSense auf Euro schafft Google sicher mehr Übersicht für Publisher in Euro-Land.