Alles rund um Suchmaschinen und was man mit ihnen anstellen kann
28 Mai
Die neue Version von Twittie ersetzt nun die deutschen Umlaute, so daß es nicht mehr dazu kommt, daß Twitter die Titelzeile beim Umlaut abschneidet.
Twittie ermöglicht es schnell und einfach seine Blogposts auch auf Twitter anzukündigen, dazu einfach das Plugin aktivieren, Username und Passwort eingeben und los gehts.Twittie nutzt den Kurz-URL-Service von link-to.de um die URL zum Blogpost kürzer zu machen, so daß diese nicht abgeschnitten wird.
So kann man seine Follower auch immer über neue Artikel auf dem laufenden halten.
Der Download findet sich hier:
Viel Spaß mit Twittie, sollte jemand Verbesserungsvorschläge haben oder Twittie selbst anpassen wollen bitte einfach kurz bei mir melden
.
Natürlich gibts auch gute Gründe Twitter nicht zu nutzen, speziell News-Seiten profitieren aber vom Twitter Effekt wie in der Internetworld.de nachzulesen. Und für alle die noch nicht wissen, was es damit auf sich hat gibt es hier eine kleine Einführung in Twitter.
11 Mrz
Wie bereits angekündigt habe ich zum Einstieg ins Twittern erstmal ein neues Plugin geschrieben, die bestehenden haben entweder nicht die Funktion erfüllt oder schlicht und ergreifend nicht funktioniert. Der Zugriff auf fremde URLS ist ja immer so ein Thema, manche Plugins regeln das mit fopen oder fsockopen, meine bevorzugte Variante ist hier immer noch curl.
Um das Plugin einzusetzen muß Euer Server/Hoster also curl installiert haben, in den meisten Fällen dürfte das der Fall sein.
Dann fehlte nur noch ein klangvoller Name, herausgekommen ist Twittie.
Twittie bringt bei jedem neuen Blogpost eine Meldung auf Twitter, große Anpassungsmöglichkeiten gibt es in der Version 1.0 noch nicht. Twittie funktioniert auch bei geplanten Posts, die erst in der Zukunft veröffentlicht werden.
Da Twitter ja nur 140 Zeichen unterstützt wird die URL zum Blogpost vorher durch den Short-URL-Service von link-to.de gejagt. So entsteht eine kurze URL, die zusammen mit dem Namen des Blogs und dem Titel des Posts auf Twitter veröffentlicht wird. Die URL wird von Twitter automatisch klickbar gemacht, bei genügend followern auf Twitter kann man also auch durchaus auf mehr Besucher auf seinem Blog hoffen.
Wie gesagt, das ist das erste Release von Twittie, wer Bugs findet oder eine neue Funktion benötigt kann sich gerne bei mir melden.
Das das Thema Wordpress und Twitter durchaus interessant ist sieht man an diversen Blogeinträgen, hier gibts beispielsweise die 10 besten Twitter-Plugins (wieso ist da meins nicht dabei?
. Auch Adrian ist auf der Suche nach Twitter für seinen Blog.
Ich hoffe mit Twittie zumindestens einigen Bloggern ein gutes Tool zu liefern.
Hier könnt Ihr Twittie direkt herunterladen.
Das Plugin wird einfach installiert, anschließend tragt Ihr in den Einstellungen auf der Seite Twittie Eure Zugangsdaten für Twitter ein. That´s all folks
4 Mrz
Wer AdSense zur Vermarktung seiner Webseite nutzt kann sich freuen, ab sofort kann man sich die Umsätze auch in Euro anzeigen lassen, wie hier im AdSense Blog nachzulesen. Auch golem.de berichtet über die Umstellung.
Intern läuft AdSense zwar immer noch mit US-Dollar als Verrechnungswährung, allerdings findet die Umrechnung der Umsätze nun nicht mehr erst bei der Auszahlung statt. Täglich werden die Euro-Werte anhand des Vortages-Kurses umgerechnet, das reduziert auch das Risiko von Wechselkursschwankungen. Speziell Publisher die einige Zeit brauchen um die Auszahlungsgrenze zu erreichen, wird das freuen.
Bei der Kontoführung in Euro ändert sich auch der Minimalbetrag ab dem ausgezahlt wird, waren es bei US-Dollar-Abrechnung bisher 100€, steht man bei Umstellung auf Euro nun bei einem Schwellenwert von 70€.
Mit der Umstellung von AdSense auf Euro schafft Google sicher mehr Übersicht für Publisher in Euro-Land.
16 Feb
Irgendwann ist auch bei Hobby-Webmastern die Ihre Seite nur zum Spaß angefangen haben der Punkt erreicht, an dem Sie Geld mit der Seite verdienen möchte und sei es auch nur um die Betriebskosten für Hosting wieder hereinzubekommen. Wer eine Seite mit vielen Besuchern hat wird sicher eine passende Werbeform finden, aber auch für Nischenseiten, die sich mit speziellen Themen beschäftigen und nur wenige Besucher haben, kann eine Vermarkung durchaus gewinnbringend sein.
Prinzipiell gibt es 3 Abrechnungsmodelle, die für Werbung verwendet werden.
CPM
Die früher gängigste Variante ist die Abrechnung per Einblendungen auch CPM (cost-per-mile) oder TKP (Tausender-Kontakt-Preis) genannt. Hierbei erhält man als Webmaster eine fixe Vergütung je 1000 Bannereinblendungen, kann also bereits im Vorfeld relativ genau berechnen mit welchen Einnahmen man rechnen darf. Anhand bestehender Logfiles sieht man ja wieviele Besucher es monatlich auf die Seite verschlägt und kann somit die ungefähren Einnahmen berechnen.
Ob man seinen Besuchern nun Banner, Layer oder Pagepeels präsentiert bleibt einem selbst überlassen, natürlich sind bei den offensiveren Werbeformen wie Layer auch die Vergütungen höher, dafür gibt es aber auch viele User, die Seiten mit störenden Layern gar nicht mehr besuchen. Hier sollte man also genau abwägen und auf einer Seite mit vielen Stammusern auf die Einblendung von Werbung verzichten, die eventuell auch die Benutzbarkeit der Seite beschränkt oder User abeschreckt.
Doch wie vermarktet man nun seine Webseite auf CPM-Basis? Hier gibt es eine Vielzahl von Anbietern, die sich auf Banner und/oder Layer spezialisiert haben, als Beispiele seien hier nur adscale.de (für die klassische Bannerwerbung) oder layer-ads.de (im Bereich Layer) genannt.
CPC
Die Abrechnung auf Klick-Basis bietet für den Werbetreibenden natürlich einen erheblichen Vorteil, der Benutzer landet auch wirklich auf der Seite des Werbetreibenden, was beim CPM-Abrechnung nicht der Fall sein muß. Als Webseitenbetreiber profitiert man hier von höheren Klickpreisen, zudem hat sich hier das Format Textlink zunehmend durchgesetzt, was meist auch eine höhere Klickrate mit sich bringt. Bei der klassischen Bannerwerbeform beobachtet man bereits eine Art “selektive Blindheit”, die Banner werden nicht mehr so deutlich wahrgenommen. Bei Textanzeigen ist dieser Effekt noch nicht in diesem Ausmaß vorhanden.
Der Trend geht hier vor allem zu kontextsensitiven Werbemitteln, also solchen die sich am Inhalt der Webseite anlehnen, die Sie betrieben. Haben Sie eine Webseite zum Thema Handy wird Ihnen ein Anbieter von kontext-sensitiver Werbung also Anzeigen von Mobilfunkanbietern oder SMS-Diensten anzeigen.
Am verbreitesten ist hier wohl das Google AdSense Format aber auch andere Anbieter wie Contaxe haben diesen Markt für sich entdeckt. Contaxe bietet beispielsweise auch die Funktion eine Webseite automatisch zu verlinken, taucht in Ihrem Text also der Begriff “Computerladen” auf, wird dieser automatisch mit einem Mouseover-Effekt und einem Link zu einem Shop versehen, der Computer anbietet und bei Contaxe wirbt.
Da Textlinks eine kaum störende Form der Werbung sind, bieten sich diese natürlich besonders für Seiten an, auf denen man den User binden möchte und nicht mit aufdringlicher Werbung vertreiben.
CPA
Die Abrechnung auf Aktions-Basis setzt sich immer mehr durch, hier bekommen Sie als Webseitenbetreiber nur dann eine Vergütung wenn ein User nach einem Klick von Ihrer Seite auch wirklich etwas getan hat, daß dem Werbetreibenden Vorteile bringt – beispielsweise etwas in dessen Shop eingekauft oder sich zum Newsletter angemeldet hat. Hier sind die Vergütungen natürlich am höchsten, da ja nur wirlich erfolgreiche Abschlüße zählen, der Werbetreibende zahlt nicht für Impressions oder Klicks die vielleicht gar nicht zu einem Geschäftserfolg führen.
Für Sie als Webseitenbetreiber bedeutet dieses Geschäftsmodell, daß die Werbung optimal auf Ihre Seite abgestimmt sein muß und Ihrem Publikum entsprechen muß. Auf einer Seite die sich mit Themen für Kinder beschäftigt ist eine Werbung für einen Kreditanbieter sicher fehl am Platz, ebenso werden Handyklingeltöne auf einer Aktien-Webseite nicht für überragend viele Abschlüsse sorgen.
Im Bereich des Affiliate-Marketing sind Sie sehr frei was die Einbindung von Werbemitteln angeht, hier stehen sowohl Textlinks als auch Banner und teilweise auch Sonderformen wie Layer oder Pagepeel zur Verfügung (je nach Angebot des Werbetreibenden). Sie können also auch direkt aus Texten verlinken und so die Benutzer letztendlich zum Besuch der Webseite animieren. Ob der Benutzer dann wirklich einen Kauf tätigt ist natürlich nicht in Ihrem Einflußbereich.
Diese Werbeform eignet sich also besonders für Spartenseiten, die zu wenig Besucher für eine Vermarktung auf CPM-Basis haben. Aber auch für große Portale die Ihre Besucher und deren Interessen gut kennen, kann eine passende Werbung an der richtigen Stelle durchaus effektiv sein.
Anbieter in diesem Bereich sind beispielsweise Zanox, Affilinet, Commission Junction oder Tradedoubler um nur mal die größten zu nennen.
Letztendlich werden sich die meisten Webseitenbetreiber wohl für eine Mischform entscheiden und verschiedene Modelle testen und anhand der Ergebnisse entscheiden.
18 Nov
Selbst als kleiner Webseitenbetreiber bekommt man nun schon regelmäßig Post und Werbeanrufe von den “Profis”. Ob es nun der Adwords Professional ist, der seine Dienste anbieten will, oder die SEO-Agentur, die fragt, ob man nicht lieber auf der linken Seite statt rechts in Google auftauchen will. Das der gute Mann damit den Unterschied zwischen natural search und paid search meinte, mußte er mir erstmal erklären.
Auch das mit dem Pagerank hatte der gute Mann noch nicht so ganz verstanden, zum einen gibt es wichtigere Kenngrößen und zum anderen ist es bei einer Seite deren URL gerade mal einen Monat registriert ist auch nicht weiter verwunderlich, daß sie keinen Pagerank hatte. Das läge wohl am Quellcode, der ganz nebenbei gesagt xhtml-strict konform ist…
Ganz ehrlich, wenn ich der Überzeugung bin, daß meine Seiten nicht ausreichend gut aufgebaut sind und besser ranken könnten, suche ich mir eine Agentur meines Vertrauens die Referenzen vorzuweisen hat und nutze nicht die Dienste eines SEO-lers der es nötig hat seine Kunden per Cold Call am Freitag nachmittag zu aquirieren.
Anscheinend hat die Masche aber Erfolg, sonst würde es ja keiner machen.
23 Okt
Wie Golem.de berichtet wird Google Analytics wohl bald um einige Funktionen erweitert und bekommt ein neues Userinterface.
Vor allem den Bereich “maßgeschneiderte Berichte” finde ich interessant, auch wenn die Beschreibung natürlich noch nicht viel über die Funktionen dahinter aussagt.
Auch der Zugriff über API soll zumindestens einem Kreis von Beta-Testern ermöglicht werden.
Die Funktionen werden wohl nach und nach für alle User freigeschaltet, leider hatte ich noch keine Einladung in meinem Analytics-Account….
13 Okt
Mit dem neuen Dienst Yahoo Web Analytics will Yahoo laut Bericht von heise online bis Ende des Jahres an die Öffentlichkeit gehen. Aktuell läuft der Dienst in einer Beta-Phase und bietet Funktionalitäten wie Verfolgung des Besucherpfads auf der Website oder Analyse der Quellen aus denen Besucher auf eine Seite kommen.
Ob der Dienst wie Google Analytics kostenfrei sein wird, läßt Yahoo noch offen. Um allerdings ein kostenpflichtiges Angebot in den Markt zu bekommen, müßte hier schon ein deutlicher Mehrwert gegeben sein.
Lassen wir uns überraschen, nachdem immer mehr Surfer ganz speziell die Analysetools von Google blockieren, könnte ein zweiter Analysedienst für umfangreichere Daten im Bezug auf die Optimierung der eigenen Seite sorgen.
24 Sep
Eine neue Version des Link301Redirect Plugins ist da. Das Plugin ist dafür gedacht Affiliate-Links zu maskieren, ihr verlinkt auf http://www.euer-blog.de/outgoing/click.php?goto=ziel. So sieht der User nur diesen Link und dahinter könnt Ihr Euren Affiliate-Link setzen.
Die Installation ist einfach, die Link301Redirect.php kommt in das Plugin-Verzeichnis von Wordpress, der Ordern outgoing auf die oberste Ebene Eures Blogs und die robots.txt solltet ihr entsprechend anpassen, so daß die ausgehenden Links nicht gespidert werden.
Neue Features:
Die Bedienung sollte keinen vor allzugroße Probleme stellen, einfach das entsprechende keyword einstellen (im Beispiel “ziel”) und die URL angeben, speichern und im Blog dann den Link http://www.euer-blog.de/outgoing/click.php?goto=ziel einstellen.
Ich hoffe das Plugin ist für den ein oder anderen nützlich.
15 Sep
Zumindestens bei diesem Artikel auf dem Blog der Google Webmaster-Zentrale gewinnt man den Eindruck, daß Duplicate Content bei weitem kein so großes Problem ist, wie einige Webmaster annehmen.
Natürlich ist das Klauen von Content anderer Seiten nichts was einen im Google-Index nach vorne bringen wird, Duplicate Content durch auf mehreren URLs erreichbare Seiten scheint aber weniger ein Problem darzustellen.
Speziell bei der Nutzung von CMS oder Blogs läßt sich das ja nicht immer oder nur mit großem Aufwand umgehen. Zudem stellt DC ja auch teilweise einen Mehrnutzen für den User dar, beispielsweise bei der Kategorisierung von Artikeln in einem Blog oder der Verwendung von Tags.
Schön, daß sich Google selbst auch mal zu dem Thema äußert und somit deutlich wird, daß man durchaus auch mit einem Standard-CMS auf einen hohen Rank im Index hoffen kann – Hauptsache der Content stimmt und ist nicht von anderen Seiten kopiert.
9 Jul
Wie man in dieser Heise-Meldung lesen kann, versuchen aktuell die Landesdatenschutzbeauftragten von Berlin und Schleswig-Holstein eine Stellungnahme von Google zur Nutzung der mittels Analytics gesammelten Daten zu erhalten.
Google Analytics findet sich mittlerweile auf so gut wie jeder Webseite, das Web-Analysetool ermöglicht die einfache Auswertung der Besucherströme, woher kamen sie, welche Themen waren interessant und welche Suchbegriffe führten zum Klick auf die eigene Webseite. Für Webmaster bietet Analytics ein wirklich umfangreiches Tool, dabei ist aber zu keinem Zeitpunkt ersichtlich, um welchen konkreten Benutzer es sich handelt, die Daten sind zusammengefaßt und ermöglichen keine Benutzerzuordnung.
Die Landesdatenschutzbeauftragten befürchten aber, daß Google im Hintergrund die Daten aller Webseiten, auf denen Analytics zum Einsatz kommt, zusammenlaufen läßt. Deswegen fordern sie Aufklärung, ob mit der Frage “welche Stellen in Schleswig-Holstein haben sich zur Nutzung angemeldet” nicht selbst gegen Datenschutz verstoßen wird will ich mal den rechtlich besser Informierten überlassen.
Für Webmaster ist vor allem wichtig, daß in den Datenschutzrichtlinien auf der Webseite auf die Nutzung von Analytics hingewiesen wird und auch darauf, daß die Daten an Google-Server in den USA übertragen werden.
Über Sinn und Unsinn einer solchen Aktion, in einem Land das sich noch immer mit dem Gedanken an Vorratsdatenspeicherung trägt, läßt sich streiten.